Das war´s – Danke!

Moin moin liebe Verwandte, Freunde, Bekannte und alle Anderen!

Wir sind nach einem Jahr wieder in der Heimat…in unserem Hafen Kiel.

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Nach einem ziemlich langen und anstrengenden Flug wurden wir von unseren Eltern am Flughafen mit lecker Picknick empfangen! Mit einem Essenspaket, um die ersten Tage und vor allem das erste Frühstück gut zu überstehen, wurden wir nach Hause gefahren um dort noch eine weitere Überraschung von unseren Nachbarn, die unsere Wohnung gesittet haben, zu finden!

Nachdem wir Neuseeland bei angenehmen Temperaturen verließen sind wir nun, mehr oder weniger, passend zum deutschen Winter zurück gekommen. Empfangen wurden wir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt…und gestern hat es sogar noch geschneit *freu*…da kamen bei uns doch noch einwenig verspätete Weihnachtsgefühle auf!

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Hier nun noch ein kurzer (persönlicher) Part von Jule: Im Prinzip würde ich hier jetzt so eine Art Fazit schreiben, wie war´s, was war am besten, hab ich mich verändert, wollte ich überhaupt wieder zurück kommen, etc. Aber um ganz ehrlich zu sein will ich: 1) Meine ganzen Erfahrungen lieber persönlich mitteilen (gern bei Tee und Kuchen, mit Fotos gucken!) und 2) Bin ich momentan noch etwas im Zombie-Modus und hab nicht wirklich Lust tiefgreifend und ausführlich zu schreiben (aber es spricht ja auch nichts dagegen Punkt 1 umzusetzen).

Um euch dennoch nicht ganz ratlos zurück zu lassen und euch kurz auf dem Laufenden zu halten, hier ein paar schnelle Antworten auf mögliche Fragen: Das Jahr war toll! Ich würde es wieder machen! Ich kann es nur empfehlen! Wir haben alles richtig gemacht!

Und hier ein paar letzte Blog-Worte von Sven:

Ja ich schließe mich Jule an .. ZOMBIEEE .. mieser Jetlag (heute nacht um 4 Uhr raus ). Jetzt erstmal das Leben zuhause wieder in Schwung bringen. Es wird wohl noch ein Fazit von mir geben. Aber gerade bin ich froh überhaupt die Tastatur zu treffen. Auch müßen noch ein paar Fotos sortiert werden (Statistiken dafür evtl später), auch möchte ich gerne noch einige Gepäcktipps etc loswerden. Dieses Blog hatte ja als Notizzettel gestartet und ich werde auch einige Notizen und Pläne für weitere Reisen nach und nach hier loswerden. Hier also erstmal nur ein kleiner „Ja wir leben noch“ Blog. Es war eine super schöne Zeit und ich kann es bis jetzt nicht fassen wieviel gute Zufälle und tolle Menschen uns dieses Jahr zu so einer tollen Zeit gemacht haben.

Und hier noch das allerwichtigste… DANKE!

Vielen vielen Dank an euch für eure Unterstützung, wie auch immer diese gewesen ist! Sei es durch Tipps, Motivation vor der Reise und gutes Zureden, das Lesen unseres Blogs, Feedbacks zu unserem Blog, Emails oder einfach an uns denken!

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Jule & Sven

written by: Jule

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Unsere letzten Tage am Ende der Welt

Morgen Nachmittag wird uns ein Taxi zum Flughafen Auckland bringen und bis dahin werden wir noch das herrlich warme Wetter hier unten genießen. Heute sind´s angenehme 24°C mit einem angenehm kühlen Lüftchen und morgen sollen´s sogar 27°C werden. Also noch mal richtig schön Wärme und Sonne tanken bevor es zurück geht ins kalte Deutschland und wir unseren Temperaturschock erleben werden. Die Mütze ist schon griffbereit im Handgepäck…*bibber*

Ansonsten haben wir die vergangenen Tage in Auckland noch schön entspannt und in Ruhe verbracht. Und mit lecker Burger essen (die guten Glutenfreien für Sven!) bei Burgerfuel. Heut Abend geht´s da natürlich noch mal hin, und vermutlich auch morgen Mittag 🙂 Heut Abend treffen wir uns auch noch mit einem Deutschen den wir bei unserer Ankunft im Juli bereits in Auckland kennengelernt haben, dann durch Zufall mit Papa in Wanaka wiedergetroffen haben und nochmal zufällig auf einem Walk am Lake Tekapo getroffen haben.

Hier nun unsere Eindrücke der letzten Tage mit einem schönen und auch nachdenklichen Sonnenuntergang vom Skytower aus…

Liebe Grüße Jule & Sven

written by: Jule

 

 

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Unser letztes Highlight

Wir haben unser Sylvester bereits wieder auf der Nordinsel verbracht und uns den Abend bei angenehmen Temperaturen am Strand um die Ohren geschlagen. War zwar etwas einsam unsere Sylvesterparty, aber dafür konnten wir schön über das vergangene Jahr sinnieren.

Und dann hatten wir von Beginn unseres Neuseeland-Aufenthalts noch einen Punkt auf unserer imaginären Liste der Sachen die wir hier gern machen würden, weil jeder sagt „es ist so schön“… das Tongariro Crossing, eine Tageswanderung durch einen Vulkan-Nationalpark. Zunächst sah das Wetter gar nicht gut aus, und eigentlich hatten wir die Tour für uns schon gedanklich gestrichen, wie schon zweimal zuvor (einige Monate inzwischen zurück, als wir jeweils auf der Nordinsel waren)…aber wie es der Zufall mal wieder wollte…die Vorhersage sagte dann doch noch super Wetter vorher. Also schnell nen Campingplatz organisiert und los.

Die Tour ging früh morgens mit einem Shuttle los zu einem Parkplatz der bereits von vielen anderes Touris bevölkert wurde. Dass viel los sein würde war zu erwarten, da es die Tage zuvor nicht möglich war die Tour zu machen, und für diesen Tag wirklich super Wetter angesagt war, so dass sich jeder auf den Weg machte.

Sven: Tongariro Crossing ist halt so ein „MUSS GEMACHT WERDEN“ Ding. Filmlocation für Herr der Ringe (Mordor), aktive Vulkane, thermal Gegend , komisch gefärbte Seen etc. Also reihten wir uns in die Schlangen ein und los ging es im Gänsemarsch. Auf der ersten Etappe spielte Jule dann brav Entenmama für eine Horde Asiaten die brav in Reih und Glied hinter ihr her marschiert sind, und zu freundlich waren zu überholen. Es ging also nun stetig bergauf. Über Treppen (mit teilweise vorhandender Warteschlange) immer schön im Rudel bis zur höchsten Erhebung dem Red Crater. Von dort dann in loser Asche abwärts zu den Emerald Lakes. Alles sehr scenic und so .. Schön ist es dort schon, leider sind wir von der Majestät und Einsamkeit der isländischen Vulkane und Thermalgegenden verwöhnt. Und der schlimmste Part des Crossings kam noch .. 10 km Bergabgehen. Da hört man die Knie schreien. Zwar ist der Regenwald am Fuße des Vulkanes schön, aber insgesamt ist die Tour doch recht anstrengend. Auch war das Wetter anstrengend und zehrend. Auf der einen Seite super kalter Wind, dann knallende Sonne, warme Schwaden aus dem Vulkan .. egal was man gerade trug es war 5 Sekunden später die falsche Entscheidung. Egal, wir waren in MORDOR uhhhh .. und ganz ehrlich es war gut, dass wir das Crossing gemacht haben. Ich hätte mich schon geärgert wenn wir es nicht geschafft hätten. Und der gute Zufall ist halt doch immer ein guter Wegweiser bei unserer Weltreise!

Weiter ging die Reise vorbei an den Huka-Falls nach Rotorua (lecker Pub-Essen und -Trinken). Plan war 2 Tage Aufenthalt auf Campingplatz A und danach nach Auckland uns von unserem Auto trennen. Dafür hatten wir die letzte Zeit unseres Aufenthaltes eingeplant. Tja hier kam Freund Zufall uns wieder in die Quere. Wir landeten auf Campingplatz B, Platz A war leider ausgebucht. Dort setzte ich mich in den TV Raum um die Verkaufsplakate vorzubereiten. In selbigem saßen drei Deutsche und spielten Magic. Ich konnte mir einen doofen Spruch nicht verkneifen und 5 Minuten später redeten wir über den Fakt, dass wir ein Auto verkaufen wollten, sie ein Auto kaufen. Und wie man so schön sagt der Rest ist Geschichte… Wir sitzen nun in Auckland ohne Auto und ohne konkrete Pläne für die nächste Zeit, aber da wird uns schon was einfallen …

 

Liebe Grüße Jule & Sven

written by: uns Beiden

 

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Happy New Year und das war unser Weihnachten

Ein frohes neues Jahr 2016 wünschen wir euch aus Neuseeland!!! Wir sind nun wieder auf der Nordinsel und bewegen uns so langsam nach Auckland für unseren Heimflug…

Ihr Lieben in der Ferne, wir haben unser Weihnachten in Neuseeland erfolgreich beendet und es auch genossen. Für weihnachtliche Stimmung sorgten schließlich zwei Tannenbaum-ähnliche Äste mit Schmuck und die ganzen Hostel-/Campinggäste mit denen wir in großer Runde den ersten Weihnachtstag verbracht haben. Heiligabend selbst war nix los, also ein ganz normaler Abend eher. Und dann am 25ten gab´s ab Nachmittags ein riesiges Potluck-Dinner, also im Prinzip Buffet. Und die Auswahl an leckerem Essen (Anmerkung Sven: Inkl. unseres Kartoffelsalates und der Dose Kieler Sprotten)  war echt toll und die Leute waren alle nett und einfach nur gut drauf. Das Wetter hat ebenfalls mitgespielt, und so konnten wir den Tag und Abend bei schönstem Wetter draußen verbringen, mit schöner musikalischer Unterhaltung. Fazit: Weihnachten im Sommer hat doch was für sich. Und dann haben wir da auch noch eine ganz spezielle Weihachtsüberraschung entdeckt…

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LG Jule & Sven

written by: Jule

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HoHoHo und Frohe Weihnachten

Liebe Familien, Freunde und alle anderen, die diesen Blog verfolgen…

wir wünschen euch Frohe Weihnachten und dann auch einen guten Rutsch ins Jahr 2016, vom anderen Ende der Welt!

Ein ganz kleines bischen Weihnachtsstimmung kommt auch bei uns hier in der Ferne auf…aber wirklich nur ein kleines bischen. Es fehlt überwiegend an weihnachtlicher Dekoration und dazu kommt dann noch die angenehme Wärme, die ggf. auch in Hitze umschlagen kann und einen dazu verleitet „baden zu gehen“…im wahrsten Sinne des Wortes.

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Allerdings hatten wir in diesem neuseeländischen Sommer wenigstens einen kurzen winterlichen Moment, als ein Hagelschauer hereinbrach!

Wir sind schon gespannt wie Weihnachten hier nun wirklich wird. Wir sind in einem schönen Hostel mit bestem Meerblick und sehr netter Gesellschaft!!! Und am 25ten gibt´s ein großes gemeinsames Weihnachtsessen…und wir machen Kartoffelsalat *freu*.

Anbei einige weihnachtliche Eindrücke aus NZ:

Fühlt euch alle gedrückt von uns!!! Und wir sehen uns ja bald wieder….

Ganz liebe Grüße, Jule & Sven

written by: Jule

 

 

 

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Einige Tiere der Südinsel

Auf der Südinsel kann man so einiges an Tieren sehen. In den Catlins Seelöwen und yellow eyed Pinguine, auf der Otago Peninsula die einzige Kolonie Royal Albatrosse. Hier nun einige Eindrücke von der Artenvielfalt.

Anmerkung Jule: Bei den Pinguin Bilder schön suchen, meistens ist er in der Mitte.

Grüße Jule&Sven

written by: Sven

 

 

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Landschaft der Catlins

Nach unserem Inselabenteuer sind wir wieder weiter auf dem Festland der Südinsel unterwegs. Aktuell in den Catlins im äußersten Südosten. An sich sind die Catlins eher ruhig, bzw. nicht so von Touristen überlaufen, wie zur Zeit andere Gegenden in NZ. Also für uns genau das richtige.

Die Catlins haben wie ihr im Folgenden sehen könnt einiges an Landschaft zu bieten. Die ungefähre Reihenfolge, die dann auch auf den Bildern nachvollziehbar sein sollte ist: Purakaunui Falls, Matai Falls, Nugget Point mit Leuchtturm, Surat Bay (direkt beim Hostel), McLean Falls und in Papatowai die Curiosities des Lost Gypsy (Anmerkung: Ist nicht ganz Landschaft, aber typisch für die Catlins).

Grüße Jule&Sven

written by: Jule

 

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Stewart Island

Am südlichen Ende der Südinsel Neuseelands liegt rund 30km von der Küste entfernt Stewart Island. Ganz offiziell auch die drittgrößte Insel Neuseelands. Die meisten Kiwis sagen über Stewart Island, da gibt es vier Jahreszeiten an einem Tag. Außerdem gibt´s noch viele Tiere und einige Mehrtageswanderungen. Für uns also Grund genug, der Insel einen Besuch abzustatten.

Auf ging´s für uns, bei schon ziemlich stürmischen Wind, von Bluff mit einer kleinen Katamaran-Fähre. Der Kapitän nuschelte dann etwas von 2-3 Metern Wellengang  und um die 40 Knoten Wind, und das man am besten sitzen bleiben sollte. Die Fahrt war dann wirklich mal sehr abenteuerlich…einwenig wie ich mir Achterbahn vorstelle (Ich mag das Gefühl wenn der Magen in der Luft hängt, wenn man fällt, absolut nicht; somit noch nie Achterbahn gefahren)…wir sind immer mit dem Boot mehrere Meter zwischen den Wellen runtergefallen und haben lautstark aufgesetzt. Aber der Kapitän hat sich nett mit einem Fahrgast unterhalten, und so wirkte das Ganze nicht wirklich bedenklich. Sven wurde irgendwann etwas komisch, aber er hat´s ohne Tüte ausgehalten (Anmerkung Sven: Katamaran fahren ist halt ganz anders als alles was man sonst kennt. Durch den Doppelrumpf sind es halt keine angenehm rollende Bewegungen sondern ein „Knall Zack“ auf und ab, immer wenn ein Rumpf gerade in der Luft hängt)…und ich hab immer schön rausgeguckt und geflucht wenn wir wieder „gefallen“ sind. Die Rückfahrt war noch etwas wellig, aber bei Weitem nicht so unangenehm!

Nun aber zu unserer eigentlichen Intention…dem Rakiura Track, einer 3-Tages Wanderung durch einen kleinen Teil der Insel. Diesmal sind wir ohne Zelt los, um einiges an Gewicht zu sparen, nach unserer Erfahrung auf dem Abel-Tasman-Track haben wir das für diesen Track entschieden, und außerdem ist es ziemlich absehbar gewesen, dass es Regnen wird. So haben wir also gepackt für Übernachtungen in Hütten, wo man sich ggf. am Feuer wärmen und trocknen kann.

Das Wetter war an Tag 1 leider nicht so ganz auf unserer Seite, es war regnerisch und windig, und leider nicht so viel mit schöner Sicht. Aber immerhin hat unsere Kleidung dicht gehalten! Abends als es dunkel wurde sind wir dann mit einem anderen (deutschen) Pärchen raus zum Kiwis gucken…leider ohne Erfolg. Das wäre echt noch das super-Erlebnis gewesen, aber so müssen wir halt noch mal wieder kommen, weil die Wahrscheinlichkeit in unseren letzten Wochen noch einen zu sehen ist deutlich geringer als auf Stewart Island. Am zweiten Tag sind wir mit gutem Wetter gestartet und gelaufen und gerade rechtzeitig vor dem Regen an der Hütte angekommen. Sieht mit Sonne alles wieder ganz anders aus. Nachdem wir am ersten Tag eher an der Küste gelaufen sind, haben wir an Tag 2 viel von der Inland-Vegetation gesehen, war spannend. Und der letzte Tag war dann sehr gemischt vom Wetter. Wir haben uns gleich regenfest eingepackt und sind los. Etwa alle zwanzig bis dreißig Minuten hat´s mal wieder kurz geregnet. War aber angenehm zum Laufen.

Tja, und die vier Jahreszeiten…also wir konnten teils unseren Atem sehen (Winter)…es war angenehm wenn die Sonne draußen war (Frühling)…und es war ein Wechsel aus Regen und Trocken (Herbst)…also Sommer hatten wir leider nicht. Sonst hätte man an den Stränden schön baden gehen können.

Anmerkungen Sven: Da Jule mal wieder die rosarote Schreiberbrille auf hat.  Einige kleinere Randbemerkungen: Der Weg war etwas matschig teilweise, also mir ging der Schmodder zweimal bis zum Knie, zum Glück war die Kombination aus Gamaschen und Regenhose dicht genug um nasse Socken zu vermeiden. Kann ich nur empfehlen. Auch waren die Treppenstufen an Tag 1&2 nicht gerade Kniefreundlich. Dafür haben wir auf der Hütte nette Leute kennen gelernt . .da man ja mit 10-12 Leuten auf einem „Zimmer“ liegt. Hütte 1 hatte einen witzigen britischen Hutwarden der uns gleich einen Tee kochte, wir haben zwei nette Deutsche getroffen und drei nette Herren aus Wellington. Ein Jäger gab uns noch Tipps zum Kiwisichten etc .. und dann waren da die 11 Südkoreaner. Also 50% der Hüttenkapazität. Sehr gesellig … also unter sich. Und am Tag 3 dann unter möglichst großem Lärm um halb 6 Uhr aufgestanden, um möglichst früh auf den Track zu kommen, um dann möglichst lange auf die Abendfähre zu warten. Naja … Track war trotz allem schön. So langsam haben wir Gewicht und auch schwierige Wegbedingungen eher im Griff. Jetzt wo die Reise zu Ende geht.

LG Jule&Sven

written by: Jule

 

 

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Auf Augenhöhe mit Mt. Cook

Wir haben uns in die Lüfte begeben…und zwar haben wir einen echt spektakulären Gletscherrundflug von Lake Tekapo aus gemacht.

Wir haben mal wieder etwas das Wetter in der Vorhersage beobachtet und dann einwenig gepokert, dass wir wirklich sonnige Tage bekommen, wenn wir uns zum Rundflug aufmachen. Ursprünglich hatten wir mal gedacht von der Westküste aus per Helikopter über die Gletscher (Fox und Franz-Josef) zu fliegen, sind dann dort aber auf einen anderen Anbieter aus dem Inland gestoßen, mit dem dann sogar Hartmut einen Rundflug gemacht hat, und uns diesen auch nur wärmstens empfohlen hat. So sind wir also in Tekapo angekommen, haben bei stürmischem Wetter einen kurzen Walk gemacht und gehofft, dass am nächsten Tag bestes Flugwetter für uns ist.

Und so kam es dann auch…super klarer Himmel auf unserer Route, die Wolken blieben immer jeweils auf der anderen Seite der Berge hängen. Wir sind über den Lake Tekapo gestartet, haben die Gletscher der Westküste (Fox, Franz-Josef) gestreift und sind quasi um den Mt Cook herum. Natürlich gab´s noch unzählige Gletscher und Gipfel mehr zu sehen. Für mich war es ein wirklich schönes Erlebnis, da ich viele Dinge, die ich im Studium gelernt hab und nur auf Bildern/Skizzen gesehen hab, endlich mal in Real sehen konnte. Und zwar von oben, aus der Vogelperspektive und nicht nur auf Augenhöhe, wie man sonst eher mal das Vergnügen hat bzw. hatte.
Da das Wetter wirklich überragend gut war, sind wir anschließend noch ins Mt Cook Village um von dort einen Walk ins Hooker Valley zu machen. Hier konnten wir dann viele Eindrücke, die wir vorher in der Luft bekommen hatten, noch mal von unten betrachten. Hier hatten wir auch das Vergnügen einen Steinschlag zu sehen und zu hören, und ebenfalls einen Abbruch von Eis an einem Steilhang zu sehen und zu hören!

Dieser erlebnisreiche Tag endete schließlich in Wanaka bei schönstem Wetter (Anmerkung Sven: nach leckerem GF-Burger) auf dem  Campingplatz, wo ich mich am nächsten Morgen direkt aufgemacht hab, den „berühmten“ Mt. Iron zu erklimmen, während Sven lesend im Auto auf mich gewartet hat.

Liebe Grüße, Jule&Sven

written by: Jule

 

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Summer is coming…oder…es wird Sommer auf der Südhalbkugel

Ein fröhliches „Hallo“ an alle! An die, die gerade etwas frösteln und an die, die ebenfalls wie wir in der Wärme brüten und einfach nur die Füße hochlegen und relaxen.
Wir haben seit unserem letzten Eintrag schon wieder einiges erlebt und versuchen dies wieder einwenig aufzuholen. Außerdem hat sich mein Papa (Hartmut) gestern wieder auf den Weg nach Deutschland gemacht, also sind wir nun in unseren letzten Wochen wieder ganz allein in NZ unterwegs und versuchen für uns noch das schönste aus der verbleibenden Zeit zu machen und wie gerade aktuell auch noch ganz viel zu genießen!

Derzeit befinden wir uns auf der Banks Peninsula in der Nähe von Christchurch in einem Farm-Hostel und genießen schöne sonnige und angenehm warme Tage auf der Terasse (meist im Schatten; da die Sonne hier extrem heiß ist), mit kühlem Bier (für mich) und Softdrink (für Sven) in netter Gesellschaft am Abend.

Und vorher, da sind wir doch noch einwenig herum gekommen, und haben teils noch schöne gemeinsame Tage mit Hartmut verbracht. Wir haben uns zunächst in Wanaka wieder getroffen. Sven ist dort allein zu einer Canyoning-Tour aufgebrochen, während mein Papa und ich etwas die Natur erwandert haben und anschließend zu einigen kühlen Ale im Pub eingekehrt sind. Neben der ganzen Natur ist Wanaka ebenfalls bekannt für die „Puzzling World“ eine Erlebnis-Austellung in der in interaktiven Experimenten nachvollziehbar und durch eigenes ausprobieren dargestellt wird, wie das Gehirn mit optischen Tricks  völlig aus dem Konzept gebracht werden kann. In einem Raum gibt es beispielsweise keinen Horizont und diverse Gegenstände sind schief an der Wand. Zudem ist der Boden sehr schräg und es gibt noch weiteres irritierendes für das Gehirn. Mit dem interessanten Resultat, das mir furchtbar schwindlig und ganz schön flau im Magen wurde, und ich zudem ständig drohte umzufallen. Eine sehr interessante Erfahrung, dieser Raum, und auch sonst sehr spaßig, mit einem großen dreidimensionalen Labyrinth draußen. Ein schöner Spaß!

Weiter ging es für uns dann vorbei am Mt. Cook und dem Lake Tekapo nach Oamaru, bekannt für seine etwas viktorianisch anmutende „Alt“-Stadt und seinen Bezug zum Steampunk, mit angeschlossenem Museum.
Dann haben wir einige Tage in Dunedin verbracht…nicht so spektakulär, aber doch nette Architektur mit schottischem Einfluss…und der angeblich steilsten Straße der Welt.
Hiernach ging´s nochmal für eine Nacht nach Oamaru, vorbei an den „Moeraki Boulders“ runden Steinen am Strand…zum Minigolf spielen mit Hartmut und um Blue Penguins zu gucken. Tolles Erlebnis!!!

Liebe Grüße, Jule&Sven

written by: Jule

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